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Drosen

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Drosen, wahrscheinlich der älteste Ort in der Gemeinde Löbichau mit slawischen Ursprungs.

Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahre 1140 (Drosin).


Sie wird in dem Zusammenhang mit der Neuweihung der Kirche in Altkichen durch Bischof Udo 1 dokumentiert.


Im Jahr 1445 wird Drosen (Drossen) ohne Anzahl der besetzten Höfe aufgeführt.
120 Einwohner lebten 1583 in den damaligen Drosden in 10 Bauernhöfen und 13 Feuerstätten.

 

Im April 1825 brannten 3 Güter ab. Die Flur umfasst 344 ha und 20 ha.
1885 hat Drosen 18 Wohnhäuser, (darunter 8 Anspanngüter) und 19 Haushaltungen mit 148 Einwohnern. Drosen liegt am Quellarm der Großensteiner Sprotte und ca 230 m NN.


Etwa 1936 kommt Ingramsdorf zu Drosen und dieses wiederum 1961 zu Löbichau.


Ende 1955 wurde die zweite LPG im Raum Löbichau, die LPG "Rotes Banner" Drosen gegründet. 1975 hält der Uranbergbau Einzug in Drosen. Der Schacht "Drosen" der ehemaligen SDAG Wismut ist in aller Munde. Er steht aber auf Löbichauer und Großstechauer Flur.


Seit 1991 laufen auf den Schacht "Drosen" die Sanierungsarbeiten, die mit der Anlagerung der Halde Drosen an die Halde Beerwalde ihren Höhepunkt fand.